DIE
VISION EINER SCHAMANIN - EIN HEILZENTRUM AUF KRETA
Es begann im Herbst 2003 mit einer Vision, die um 3 Uhr morgens in einer
Vollmondnacht stattfand. Mir wurde alles durch die Meister, die mich
führen durchgegeben: der Ort wo ich hingehen soll, der Platz wo
mein Altar stehen soll, wo ich liegen soll und dann.... so hohe Energien,
dass mein ganzer Körper zittert. Mir wird gesagt, dass ich hier
in diesem Ort auf Kreta, Makri Yialos und in Dharam Sala (einem Ort
in Indien, den ich zweimal besucht habe und wo der Tempel des Dalai
Lama steht) Heilzentren aufbauen soll. Die „Durchsage“ ist
relativ kurz, aber ich brauche trotzdem sehr lange um zu mir zu kommen.
Zwei Jahre später bekam ich einen weiteren göttlichen „Schubs“,
ich soll in den Himalajas meditieren! OK. Ich glaube, Dharge, ein buddhistischer
Mönch, der in Dharam Sala wohnt wurde mich gerne begleiten.
Aber es kommt anders. Ich wurde beinah nach Kaschmir „entführt“.
Es ist hier Winter, noch kein Schnee aber sehr kalt. Die Vision von
den beiden Zentren ist nicht abhanden gekommen, aber wieder durch den
Alltag verblasst. Doch hier soll ich wohl wieder daran erinnert werden
und zu mir kommen. Zehn Tage Fasten, allein sein und meditieren. Ohne
Guide darf ich nicht mal auf die Straße gehen (Kaschmir ist islamisch
und im Kriegszustand).
Der Guide kocht Tee und beheizt mein Zimmer in der Berghütte. Durch
die Nähe zu dem islamischen Alltag (keine Frau in Sicht), bin ich
ängstlich geworden, kann kaum noch laufen und fühle mich „von
allen guten Geistern“ verlassen, bekomme Alpträume. Und dann
kam der Neumond, ich lag vor der Hütte, ließ die Sonne auf
den Solar Plexus und auf den Bauch scheinen, verband mich mit den Elementen
und Lady Gaia erschien und sprach mit mir... Oh, ist das eine Energie.
Sooo liebevoll, und ganz klar. „Nein, deine schamanische Richtung
darfst du auf keinen Fall aufgeben, die Erde braucht den Schamanismus;
die Rituale, die Reinigung bringen - die Liebe, die die schamanische
Arbeit Mutter Erde entgegenbringt sind so wichtig, „Wie soll ich
das Projekt nennen?“ frage ich. „HOUSES (MADE) OF MOTHER
EARTH” soll es heißen. Als Engländerin fand ich das
natürlich nicht schlecht. Was die Anfangsbuchstaben darstellen
fiel mir erst später ein – HOME – zu Hause.
Ein Zuhause für spirituelle Menschen, für spirituelle Arbeit,
Regeneration, Geborgenheit, Ruhe, Natur, das Meer, die Berge –
alles was wir brauchen. Lady Gaia hat mehr gesagt, aber hier ist kein
Platz dafür. Ich verließ Indien am 23.12.2005 – zwei
Tage vor dem Tsunami. Die nächste Katastrophe fand in dem Gebiet
in Kaschmir, wo ich mich aufgehalten habe, statt. Als ich von dem Tsunami
erfuhr habe ich Mutter Erde gefragt: „Warum?“ Sie sagte:
„Auch eine liebe Mutter ist manchmal so erschüttert über
das Verhalten Ihrer Kinder und meine Erschütterung hat die große
Welle ausgelöst.“
Wenn dieses Projekt dich anspricht, meine Erzählungen dich berühren,
dann ruf mich einfach an.
LEHMBAUKURSE AUF KRETA
Im Rahmen des Projekts bieten
wir auch Lehmbaukurse auf Kreta an. Das Heilzentrum wird aus verschiedenen
Lehmbauten bestehen und die Lehmbaukurse bieten die Möglichkeit
Erfahrungen mit der Vielfalt dieses Baumaterials und den damit verbundenen
Bautechniken zu machen.
Siehe Lehmbau auf Kreta
VISION QUEST AUF KRETA
Ein
„Vision Quest“ ist ein Höhepunkt im
Leben eines jeden Menschen. Dies ist ein uraltes Ritual, das jetzt von
und für den modernen Menschen wieder ins Leben gerufen wird. Es
ist immer eine bleibende Erinnerung für die TeilnehmerInnen.
Wie jedes Übergangsritual
ist auch die Vision Quest aufgeteilt in einen dreistufigen Prozess.
Die Trennung - wir verlassen kurzzeitig unsere gewohnten Lebenssituation.
Der Weg zum inneren Selbst ist in der Stadt und in unserem Leben schwer
zu gehen. Daher haben schon seit ewigen Zeiten, viele Kulturen eine
Möglichkeit gesucht, in der Natur und in der Einsamkeit zu sich
selbst zu finden..
Die Schwelle - allein in
der Natur lauschen und schauen wir. Du wirst intensiv auf diese Zeit
in der Natur vorbereitet: Ein wichtiger Teil dieser Phase sind die schamanischen
Einweihungen in die „Vier Elemente“. Diese Einweihungen
intensivieren das Wahrnehmen der Elemente und vertiefen dadurch das
Gefühl „teil“ des Ganzen zu sein. Dies führt wiederum
zu einer viel klareren Einstellung zu der Vision Quest und verleiht
Stabilität und Kraft. Die Quest selbst dauert 2 bis 4 Tage und
Nächte in der freien Natur. Es wird ein Basiscamp eingerichtet.
Dort wird „Wache gehalten“ und Kraftmeditationen für
die TeilnehmerInnen durchgeführt. Es ist möglich zum Basiscamp
zurückzukehren um dann entweder wieder loszugehen oder da zu bleiben.
Die dritte Phase ist die
Inkorporation – wir kehren zurück und integrieren unser Erlebtes.
Dies findet in den Tagen nach der Vision Quest statt. Hier bekommen
die TeilnehmerInnen die Möglichkeit über ihre Erlebnisse in
der Gruppe und/oder in einer getrennten Sitzung zu sprechen. Da es durchaus
wichtig ist, langsam wieder im Hier und Jetzt anzukommen und Zeit für
sich zu haben, gibt es eine Ruhephase nach der Vision Quest um Sonne,
Strand und Meer zu genießen. Die Initiationen in die Elemente,
die Seminare, die Meditationen und der Basiscamp werden von mir als
Schamanische Hohenpriesterin durchgeführt.
VISION QUESTS AUF KRETA
Bitte telefonisch anmelden.